Sprunggelenkoperationen

Das Sprunggelenk ist hoch belastet und komplex aufgebaut . Bei direkten Traumen oder Distorsionen (Verrenkungen) treten häufig Verletzungen auf , welche den Knochen, Knorpel oder die Bänder betreffen. Bei inkonsequenter Primärbehandlung resultieren nicht selten chronische Beschwerden bis hin zur Arthrose.

Unabhängig von Unfällen gibt es eine Reihe von Erkrankungen die eine Behandlung erfordern. Zum Beispiel die Osteochondrosis dissecans oder Gelenkchondromatose etc.

Durch eine exakte Diagnosestellung ist es uns möglich konservative oder operative Behandlungen einzuleiten. Neben der klinischen Untersuchung kommen Röntgen,- CT-Ultraschall- und MRT- Untersuchungen zur Anwendung.

Konservative Therapien erfolgen überwiegend funktionell unter Zuhilfenahme von Sprunggelenkorthesen, Tapeverbänden, Walkern und frühzeitiger Einbeziehung der Physiotherapie.

Operativ bieten wir folgende Therapieverfahren an die je nach Ausgangssituation ambulant oder stationär durchgeführt werden können.

  • Bandnähte
  • Bandplastiken
  • Osteosynthesen bei Frakturen
  • Stabilisierung des Sprunggelenks bei Syndesmosenverletzungen
  • Nadelarthroskopie
  • Knorpelverletzungen oder Knorpelerkrankungen
  • Entfernung freier Gelenkkörper
  • Begleitende Sehnen- oder Muskelverletzungen
  • Nervendekompression bei Tarsaltunnelsyndrom